Proktoskopie

Zur Proktoskopie verwenden wir Storz-Proktoskope nach Morgan.
Eine Sedation ist nicht generell notwendig.
Die Proktoskopie ist eine diagnostische Untersuchung, selten ist eine Biopsie notwendig. Es können aber auch therapeutische Eingriffe wie Hämorrhoidenligatur, Botox®-Injektion bei Analfissuren oder Behandlung einer aktinischen Proktitis vorgenommen werden.

Vorbereitung:

Vor einer Proktoskopie erhält der Patient ein Natriumphosphat-Klistier (Freka-Clyss®)
Bei Hämorrhoidenligaturen muss eine orale Antikoagulation 3 bis 5 Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden. Überlappend sollte Heparin bis am Vortag des Eingriffs eingesetzt werden.
Falls eine Endokarditis-Prophylaxe nötig ist wird diese durch uns durchgeführt.